Wohnungssuche - ALG 2, Sozialhilfe, Grundsicherung

 
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Sie wollen aus persönlichen Gründen, oder weil Sie von der zuständigen Dienststelle zur Kostensenkung aufgefordert worden sind, umziehen?

 
Hinweise für die Anmietung von Wohnraum durch Empfänger von ALG 2, Sozialhilfe und Grundsicherung:

Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages benötigen Sie die Zusicherung Ihres Job-Centers bzw. Fachamtes für Grundsicherung und Soziales zu den Aufwendungen für den Umzug und die neue Unterkunft. Eine Verpflichtung, Ihrem Umzug zuzustimmen, besteht für die Dienststelle nur, wenn der Umzug erforderlich ist. Einzelheiten hierzu können Sie der Fachanweisung im Internet entnehmen.

 
Sozialer Wohnungsbau

Beabsichtigen Sie eine Sozialwohnung anzumieten, gelten für den 1. Förderweg bzw. bei öffentlich geförderten Wohnungen nach dem Wohnraumförderungsgesetz folgende Vorgaben: Sie benötigen einen § 5 Schein / Dringlichkeitsschein

 

Mit der Wohnberechtigungsbescheinigung (§ 5-Schein) bzw. dem Dringlichkeitsschein / der Dringlichkeitsbestätigung nach den Vorschriften zur Durchführung des Wohnraumförderungsgesetzes und des Wohnungsbindungsgesetz sind Sie berechtigt, eine Wohnung anzumieten, die mit öffentlichen Mittel gefördert ist. Die Wohnungen unterliegen einer Belegungsbindung. Die Anmietung ist an festgelegte Quadratmetervorgaben bzw. eine bestimmte Anzahl an Räumen gebunden.

 
Folgende Wohnungsgrößen gelten als angemessen:

Personen:

1 2 3 4 5 6 Jede weitere Person

Wohnfläche:

50m² 60m² 75m² 85m² 97m² 109m² 12m²
 

Freifinanzierte Wohnungen
Handelt es ich um freifinanzierte Wohnungen bzw. um Wohnungen, die nicht unter den 1. Förderweg bzw. das Wohnraumförderungsgesetz fallen, gelten Höchstwerte. Die orientieren sich am Mietenspiegel und richten sich deshalb nach bestimmten Baualterklassen. Neben konkreten Angaben zur Kaltmiete und den Betriebskosten müssen Sie deshalb belegen können, welcher Baualterklasse das konkrete Wohnungsangebot zugeordnet ist. Die Miethöchstwerte beziehen sich allein auf die Nettokaltmiete (ohne Betriebs- und Heizungskosten):

 
Höchstwerte für 1-Personen-Haushalt

Baujahr:

bis 31.12.1918 1.1.1919 - 20.06.1948 21.06.1948 - 31.12.1960 1961 - 1967 1968 - 1977 1978 - 1987 1988 - 2004

Kaltmiete:

340,- 282,- 267,50 280,- 313,- 378,- 423,-
 

Die Höchstwerte bilden grundsätzlich nur die Obergrenzen für angemessenen Wohnraum. Es besteht kein Anspruch darauf, diese Grenzen in jedem Einzelfall auch in vollem Umfang auszuschöpfen. Wenn Angebote für die Anmietung einer im Vergleich mit den vorgegebenen Höchstwerten kostengünstigeren bedarfgerechten Wohnung besteht, sind Sie auch gehalten, hiervon Gebrauch zu machen. Sie müssen sich intensiv um eine solche Wohnung bemühen. Wurden Sie wegen zu teurer Unterkunftskosten aufgefordert, die Aufwendungen zu senken, muss die zukünftige Nettokaltmiete den für Ihre derzeitige Wohnung geltenden Höchstwert nicht überschreiten.

 

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Quelle: Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Soziales und Integration Hamburg zum Thema: Wohnungssuche, Wohnraum, ALG 2, Sozialhilfe, Grundsicherung. Stand 06.11.2007

 

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