Das
Völkerschlachtdenkmal steht im Südosten der Stadt Leipzig.
Es handelt sich dabei um einen monumentalen Bau, der
weithin sichtbar ist. Zu Recht gilt das
Völkerschlachtdenkmal als eines der Wahrzeichen der Stadt
Leipzig. Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an die
Völkerschlacht. Diese fand vom 16. bis 19. Oktober 1813
vor Leipzig statt. Die Völkerschlacht war Teil der
sogenannten Befreiungskriege. Napoleon unterlag den
Truppen aus Österreich, Preußen, Russland und Schweden.
Völkerschlachtdenkmal
Die
Entwürfe für den Bau wurden von Bruno Schmitz, einem
Berliner Architekten, erstellt. Der Grundstein für das
Denkmal wurde am 18.10.1898 gelegt. 1913 gelang dann die
Fertigstellung des Baus und das Völkerschlachtdenkmal
wurde feierlich eingeweiht.
Der Völkerschlacht vor Leipzig fielen 120.000 Menschen zum
Opfer. Für sie wurde hier mit der Krypta ein symbolisches
Grab geschaffen. Die Krypta bildet quasi das Mittelrund
der Halle. Mitten in der Krypta ist eine Grabplatte in den
Boden eingelassen. Diese Grabplatte ist meist mit einem
Kranz geschmückt. Insgesamt 16 Krieger wachen über die
Toten. Sie stehen jeweils zu zweit an den Wänden der
Krypta.
An der Basis des Baus findet sich eine Skulptur. Sie
stellt den Erzengel Michael, den Schutzpatron der
Soldaten, dar. Auf dieser enorm großen Skulptur ist die
Inschrift „Gott mit uns“ zu lesen. Der Zahn der Zeit nagt
auch am Völkerschlachtdenkmal. Aus diesem Grund wurde 2003
mit Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten begonnen. Es
besteht Hoffnung, dass die Arbeiten 2013 abgeschlossen
sind. In dem Jahr findet das 100-jährige Jubiläum statt.
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