Der
Dresdener Zwinger ist eine viel besuchte Anlage in
Dresden. Zwinger ist eine Bezeichnung für den Raum
zwischen der inneren und der äußeren Stadtmauer. Der
Zwinger wurde bei der Jahrhundertflut im Jahr 2002 unter
Wasser gesetzt. Bei einem Pegelstand der Elbe von 9,40
Metern konnte auch die Feuerwehr die Überschwemmung des
Zwingers nicht verhindern. Ursprünglich war der Dresdner
Zwinger ein Festplatz, auf dem Hofspiele und Turniere
stattfanden. Dieser Platz war von einfachen Holzgebäuden
umsäumt. Heute sind dort die schönsten Barockgebäude zu
bestaunen.
Dresdner Zwinger
Der
Dresdener Zwinger wird durch das sogenannte Kronentor
betreten. Das Dach dieses Eingangstors bildet eine
imposante Krone. An deren Spitze befinden sich vier Adler.
Sie stehen symbolisch für die polnische Krone.
Architektonisch kann das Kronentor dem italienischen
Hochbarock und der Antike hinzugezählt werden. Das
Kronentor gehört zu den meistfotografierten Motiven des
Dresdener Zwingers. Direkt hinter dem Kronentor wird der
Besucher von einem freundlichen Trommler begrüßt. Auch
andere Figuren mit Instrumenten sind hier aufgebaut.
Links hinter dem Kronentor befindet sich der Französische
Pavillon. Er wird auch als Wallpavillon bezeichnet. Es
handelt sich dabei um einen Giebelbau. Auf dem Dach steht
eine Herkulesstatue. Wie so häufig trägt Herkules die
Weltkugel auf seinen Schultern. Auch andere griechische
Götter wie Zeus oder Athena sind hier zu bestaunen.
Gegenüber dem Wallpavillon erblickt der Besucher den
Glockenspielpavillon. Dieser enthält eine Uhr mit einem
Glockenspiel aus Meißener Porzellan. Heute zählt das
Glockenspiel 40 Porzellanglocken.
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