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Dresdner Frauenkirche
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Die
Dresdner Frauenkirche wurde in der Zeit zwischen 1726 und
1743 als Sandsteinbau errichtet. Im Stil des Barock
errichtet, handelt es sich um einen protestantischen
Sakralbau am Dresdner Neumarkt. Als Sandsteinbau ist nur
noch das Straßburger Münster größer als die Frauenkirche.
Die Frauenkirche ist insgesamt 91,23 Meter hoch, 41,96
Meter breit und 50,02 Meter lang. Hinzu kommt noch die
sehr große, steinerne Kuppel. Die steinere Glocke der
Kuppel prägte das Dresdner Stadtbild über 200 Jahre.
Im Zweiten Weltkrieg stand Dresden unter massivem
Bombenbeschuss. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar
kam es zu vielen Bombeneinschlägen, die eine Feuersbrunst
zur Folge hatte. Diese beschädigte die Dresdner
Frauenkirche so stark, dass sie ausbrannte und am Morgen
des 15 Februars in sich zusammenbrach. Eine beeindruckende
und emotional belastete Ruine blieb zurück. Diese Ruine
blieb bis zur Wiedervereinigung als Mahnmal erhalten. |
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Dresdner Frauenkirche |
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Nach der
Wende konnte 1994 mit dem Wiederaufbau der Dresdner
Frauenkirche begonnen werden. Alte Bauteile wurden
geborgen und wiederverwendet. Zum Zeichen der Freundschaft
zwischen Deutschland und Großbritannien wurde das
Versöhnungskreuz auf die Kuppel gesetzt. Vor 60.000
Zuschauern konnte so am 22.06.2004 das historische
Stadtbild der Stadt Dresden wiederhergestellt werden. Dank
unzähliger Spenden auch aus dem Ausland konnte die
Rekonstruktion der Dresdner Frauenkirche im Jahr 2005
abgeschlossen werden. Am 30. Oktober 2005 fand der
Weihgottesdienst mit anschließendem Festakt statt. Die
Dresdner Frauenkirche soll nun zu einem Zeichen der
Versöhnung werden.
Bei der Frauenkirche handelt es sich übrigens nicht um
eine Kirche, die einer Gemeinde zugeordnet ist. Sie wird
von zwei Pfarrern der evangelisch-lutherischen
Landeskirche Sachsens betreut. Als City-Kirche soll sie
allen Dresdner und den Touristen offenstehen. Bereits kurz
nach der Eröffnung zeichnete sich ab, dass die
Frauenkirche vielen Besucheranstürmen standhalten muss.
Lange Schlangen vor den Eingangstüren wurden zu einem
vertrauten Bild auf dem Dresdner Neumarkt.
Bei den genannten Festakten wird die Dresdner Frauenkirche
in goldenes Licht getaucht. Sie wirkt dann wie aus einem
Märchen entsprungen. Bei einer anderen Lichtshow scheint
sie dann in einer Unterwasserwelt zu stehen. Es sieht so
als, als schwebe die Kirche 1 Meter über dem Boden. |
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