Zivilprozessrecht
 
A B C D E F G H  I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z

Zivilprozessrecht
Das deutsche Zivilprozessrecht ist in der Zivilprozessordnung (ZPO) dokumentiert und regelt den Ablauf von Rechtsstreitigkeiten vor einem zivilen Gericht. Bei den Streitparteien vor dem Zivilgericht kann es sich sowohl um Privatpersonen als auch Geschäftsleute oder beides handeln. Mit dem Zivilprozess wird den genannten Personengruppen aus dem Privat- oder Handelsrecht die Möglichkeit gegeben, materielle Forderungen auf gerichtlichem Wege einzuklagen.

Der erste Schritt eines Zivilprozesses ist das sogenannte Erkenntnisverfahren, bei dem der Kläger seinen Anspruch geltend macht. Zunächst kann der Kläger versuchen, seine Forderung im Mahnverfahren einzutreiben, sofern es sich um eine materielle Forderung handelt. Je nach Art des vorliegenden Falls kann der Kläger auf eine materielle bzw. finanzielle Leistung klagen oder auf die Feststellung eines bestimmten Rechtsverhältnisses klagen. Das Zivilprozessrecht spricht dabei auch von der Leistungs- bzw. Feststellungsklage. An das Erkenntnisverfahren schließt sich im Rahmen des Zivilprozesses das Vollstreckungsverfahren an, bei dem gerichtliche Entscheidungen durchgesetzt werden. Der Zivilprozess endet in der Regel mit einem gerichtlichen Urteil oder einem zwischen den Streitparteien geschlossenen Vergleich.

Für den Zivilprozess sind das Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht oder dem Bundesgerichtshof geführt, wobei der unterlegenen Partei die jeweils nächste Instanz zur Berufung offen steht. Der Zivilprozess kann auch im Zusammenhang mit einem anhängigen Strafverfahren geführt werden, wird jedoch unabhängig davon bewertet und beurteilt.

 

Rechtsberatung   Rechtsberatung
 
Starten Sie jetzt Ihre E-Mail
  Rechtsberatung.
Mietrecht   Mietrecht & Urteile
  Aktuelle Urteile und Entscheidungen
  zum Thema Mietrecht.
Energiespar-Ratgeber   Energiespar-Ratgeber
  Informieren Sie sich umfassend zu den
  Themen Heizen, Strom und Verkehr.