Schadensersatz bei fehlerhafter Buchführung

 
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Schadensersatz bei fehlerhafter Buchführung

Ein ausgeschiedener Verwalter hatte nicht ordnungsgemäß Rechnung gelegt. Die von den Wohnungseigentümern geleisteten Vorauszahlungen waren nicht vollständig bzw. fehlerhaft erfasst und mussten daher mit hohem zeitlichen Aufwand nach Rücksprache mit den Wohnungseigentümern und Prüfung neu ermittelt werden. Hierdurch sind Kosten von über 6.000,00 EUR entstanden. Diese muss der Ex-Verwalter ersetzen, entschied das LG Wuppertal.

Dass ein Verwalter seine Pflichten nicht verletzten darf, ist sicher selbstverständlich. Falls dies doch geschieht, sollte seitens der Wohnungseigentümergemeinschaft beachtet werden, dass der Verwalter zunächst unter Fristsetzung aufzufordern ist, die geschuldete Leistung - hier eine ordnungsgemäße Rechnungslegung - noch zu erbringen. Diese Fristsetzung ist nur entbehrlich, wenn der Verwalter dies verweigert oder andere Umstände vorliegen, die ein Abwarten unzumutbar machen. Erst nach Ablauf der Frist kann erfolgreich Schadensersatz gefordert werden. Autor: Susanne Tank - tank@bethgeundpartner.de. Fundstelle: LG Wuppertal, Beschluss vom 5. Februar 2009, 6 T 468/08, ZMR 2009, 556

 

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