Wertpapierrecht

 
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Wertpapierrecht
Das Wertpapierrecht regelt den Umgang mit Wertpapieren und die Rechtsfolgen, die sich aus dem Besitz von Wertpapieren ergeben. Übergeordnet ist das Wertpapierrecht zum Banken- und Börsenrecht zu zählen. Zu den Wertpapieren werden nicht nur Aktien gezählt, sondern z.B. auch Schecks, Wechsel, Hypotheken, Pfandbriefe oder sonstige Schuldbriefe. Während eine Aktie eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft (AG) ist, handelt es sich bei den übrigen Wertpapieren in der Regel um Rechte an materiellen oder finanziellen Ansprüchen, die der Inhaber gegenüber Dritten hat.

Der Besitz von Aktien berechtigt den Zeichner an der Teilnahme an der Mitgliederversammlung der betreffenden AG, auch Aktionärsversammlung genannt, wo sich aus der Anzahl der Aktien eine entsprechende Stimmenzahl ergibt. Aufgrund dieser Besonderheit des Aktienrechts kann es in der Wirtschaft zu sogenannten “Feindlichen Übernahmen“ kommen, wenn ein Aktionär so viele Aktien erwirbt, bis er die Stimmenmehrheit im Unternehmen besitzt. Aktiengeschäfte bieten eine relativ hohe Gewinnmöglichkeit, sind andererseits aber auch eine sehr riskante Anlageform.

Bei Pfand- oder Schuldbriefen, handelt es sich um das Leihen von Geldbeträgen oder die Übernahme von Schulden. Die Konditionen können dabei zwischen Schuldner und Gläubiger innerhalb eines vorgegebenen Rahmens frei verhandelt werden. Das Ausstellen von Hypotheken oder Pfandbriefen stellt damit eine Alternative zu herkömmlichen Krediten dar, die in bestimmten Fällen sinnvoll sein kann und für den Gläubiger relativ sicher ist.

 

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