Werkvertragsrecht
 
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Werkvertragsrecht
Das Werkvertragsrecht regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien, die in der Regel Werkunternehmer und Werkbesteller heißen. Ein Werkvertrag kann z.B. für Bauarbeiten, Handwerksarbeiten, Transportleistungen oder sonstige Dienstleistungen geschlossen werden. Der Werkvertrag wird zwar oft mit dem Dienst- oder Kaufvertrag gleichgesetzt, weist aber einige grundlegende Merkmale auf, die ihn von den beiden anderen in der Geschäftswelt gängigen Vertragsarten unterscheiden.

Das Werkvertragsrecht verpflichtet den Unternehmer zur erfolgreichen Herstellung eines Werkes, da er ansonsten sein Recht auf Entlohnung durch den Werkbesteller einbüßt. Beim Dienstvertrag geht es um eine Tätigkeit, die beispielsweise ein Arbeitnehmer ausführt und dafür ein Entgelt vom Arbeitgeber bezahlt bekommt. Im Kaufvertrag taucht die Verschaffung einer Ware zum vereinbarten Preis als wesentlicher Bestandteil des Vertrags auf, jedoch nicht die Herstellung derselben.

Übliche Inhalte des Werkvertrags sind z.B. Kosten der Sache oder Dienstleistung, Ausführungstermin, Gewährleistungsfristen, eventuelle Kündigungsrechte für beide Seiten oder Angaben über die Art der Bezahlung. Der Werkvertrag ist zu seiner rechtsverbindlichen Gültigkeit nicht zwingend an die Schriftform gebunden. Die meisten Werkverträge kommen vielmehr durch mündliche Willensbekundungen oder konkludentes, sprich logisch nachvollziehbares Handeln der Vertragsparteien zustande.

 

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