Wehrdienstrecht
 
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Wehrdienstrecht
Laut dem Wehrpflichtgesetz (WPflG) beginnt die Wehrpflicht für alle männlichen Bundesbürger mit der Vollendung des 18. Lebensjahres und endet mit Ablauf des Jahres, in dem das 45. Lebensjahr vollendet wird. Ausnahmen bilden Wehrpflichtige, die eine Laufbahn als Unteroffizier oder Offizier eingeschlagen haben, oder das Eintreten des sogenannten Verteidigungsfalls. In diesen Fällen endet die Wehrpflicht erst mit Ablauf des Jahres, in dem das 60. Lebensjahr vollendet wird.

Die Wehrpflicht besteht grundsätzlich für jeden männlichen Bundesbürger, der sich im vorgenannten Alter, auch wenn inzwischen längst nicht mehr alle Wehrpflichtigen zum Dienst an der Waffe bei der Bundeswehr einberufen werden. So werden von jeder Familie beispielsweise nur maximal zwei Söhne zum Grundwehrdienst einberufen und auch nur jene Wehrpflichtige, die mit dem Tauglichkeitsgrad 3 (T 3) oder besser gemustert werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Wehrersatzdienst (Zivildienst oder Freiwilliges Soziales Jahr) abzuleisten. Die Dauer des Grundwehrdiensts bzw. Wehrersatzdiensts unterliegt ständigen Schwankungen und orientiert sich an der allgemeinen Einschätzung der Gefährdungslage. Derzeit beträgt die Dienstzeit jeweils neun Monate.

Das Wehrpflichtgesetz setzt voraus, dass durch die Einberufung zur Bundeswehr keine gesellschaftlichen oder finanziellen Nachteile entstehen dürfen. Nach Abschluss der neunmonatigen Grundausbildung haben Wehrpflichtige die Möglichkeit, sich als Berufs- oder Zeitsoldat langfristig bei der Bundeswehr zu verpflichten.

 

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