Vereinsrecht

 
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Vereinsrecht
Das Vereinsrecht ist ein Rechtsgebiet des Zivilrechts und regelt in Deutschland die wesentlichen Strukturen und Vorgänge innerhalb eines Vereins. Als Verein gelten laut dem Vereinsrecht sämtliche Organisationen, die aus mehreren natürlichen Personen bestehen und der Verfolgung eines bestimmten Zwecks dienen. Eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern, ein mit dem Gesetz vereinbarer und nicht gegen gute Sitte und Moral verstoßender Vereinszweck sowie ein Vereinsname sind zwingende Voraussetzung für die Gründung eines Vereins.

Auch wenn es sich bei den meisten Vereinen um eingetragene Vereine (e.V.) handelt, so sind daneben auch andere Vereinsformen zulässig. Das deutsche Vereinsrecht kennt außerdem noch den altrechtlichen Verein (Gründung vor dem Jahr 1900), wirtschaftliche Vereine (z.B. Aktiengesellschaft, GmbH) und nicht rechtsfähige Vereine, die die Vorschriften des Vereinsrechts nicht vollumfänglich erfüllen (Gesellschaften im engeren Sinne nach §§ 705 ff. BGB).

Eingetragene Vereine müssen aus mindestens sieben Mitgliedern bestehen und kommen in den Genuss steuerlicher Vorteile, die durch die gemeinnützige Tätigkeit des Vereins zu begründen sind. Das Vereinsrecht verpflichtet eingetragene Vereine dazu, sich eine Satzung zu geben. Ferner muss der Verein aus einer Gründungsversammlung hervorgehen und mindestens jährlich eine Mitgliederversammlung abhalten, die zugleich das höchste Organ eines jeden Vereins darstellt. Die Mitgliederversammlung muss mindestens einen Vorstand und gegebenenfalls noch weitere Vereinsgremien wählen.

 

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