Urheberrecht
 
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Urheberrecht
Das Urheberrecht ist zwar eng mit dem Markenrecht verwandt, weist in seinem Wesen aber dennoch einige grundlegenden Unterschiede auf, die vor allem aus juristischer Sicht von Bedeutung sind. Während beim Markenrecht Produkte oder Dienstleistungen geschützt werden, bezieht sich der Schutz beim Urheberrecht auf geistige oder kreative Werke, also nicht dingliche Arbeiten. Ein weiterer Unterschied zwischen Urheberrecht und Markenrecht ist in der Tatsache zu sehen, dass urheberrechtliche Werke vom Schöpfer nicht angemeldet werden müssen, sondern automatisch als schützenswert eingestuft werden, sofern bestimmte Anforderungen erfüllt werden.

Zu diesen Anforderungen, die im Urheberrecht detailliert definiert werden, zählt beispielsweise die besondere Schöpfungshöhe bzw. die besondere Kreativität, die die Individualität des Schöpfers zum Ausdruck bringen. Das Urheberrecht beschränkt sich nicht nur auf den gewerblichen Nutzungsbereich, sondern schließt auch Privatpersonen ein. Aus dem Wegfallen der Anmeldepflicht kann sich die Schwierigkeit ergeben, dass die Frage, ob es sich um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handelt oder nicht, im ungünstigsten Fall erst vor Gericht beantwortet werden kann.

Im Rahmen des Urheberrechts können z.B. Gebäude, Bilder, Fotos, Filme, Gemälde, Gedichte oder sonstige Texte und ähnliche Kreativarbeiten geschützt werden. Die Handhabung des Urheberrechts obliegt jedem Staat, so dass jeweils individuelle Regelungen gelten können. In Deutschland ist eine bedingungslose Übertragung des Urheberrechts beispielsweise nur im Erbfall möglich.

 

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