Unterhaltsrecht
 
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Unterhaltsrecht
Der Staat ist durch verschiedene Leistungen, z.B. Kindergeld oder Arbeitslosengeld, bei der Sicherstellung des Lebensunterhalts seiner Bürger behilflich. In erster Linie wird diese Aufgabe im Unterhaltsgesetz jedoch auf die Familienmitglieder übertragen. Dem Prinzip der innerfamiliären Fürsorge folgend, ist es zunächst die Pflicht der Angehörigen, dafür Sorge zu tragen, dass finanziell oder materiell bedürftige Familienmitglieder versorgt werden.

Der Unterhalt kann entweder in Form eines Bar- oder Geldunterhalts (Alimente), Naturalunterhalts oder Betreuungsunterhalts geleistet werden. Als Empfänger dieser Unterhaltsleistungen kommen Kinder, Eltern, Lebenspartner oder sonstige Verwandte in Betracht. Der Geldunterhalt kommt vor allem nach Ehescheidungen zum Tragen, wenn für den geschiedenen Ehepartner und eventuell vorhandene Kinder Unterhalt gezahlt werden muss. Um den Natural- oder Betreuungsunterhalt handelt es sich z.B. beim Unterhalt, den Eltern gegenüber ihren Kindern oder Kinder gegenüber ihren Eltern leisten. Der Naturalunterhalt schließt Leistungen wie Nahrungsmittel, Bekleidung oder Gewährung der Unterkunft ein, während der Betreuungsunterhalt z.B. aus der Pflege im Krankheitsfall oder ähnlicher Fürsorge bestehen kann.

In einigen Fällen kann sich eine Unterhaltspflicht auch Dritten gegenüber ergeben, also solchen Personen, die nicht zu den Familienangehörigen zählen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn eine Person durch schuldhaftes Handeln in ihrer Gesundheit so beeinträchtigt wird, dass diese nicht mehr selbst für ihren Unterhalt sorgen kann.

 

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