Stiftungsrecht

 
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Stiftungsrecht
Bei einer Stiftung handelt es sich um eine spezielle Form der Gesellschaft, die im Gegensatz zu Kapital- oder Personengesellschaften jedoch nicht auf Gewinnerzielung aus ist. Vielmehr folgt eine Stiftung einem ganz bestimmten Zweck, dem sie ihr Vermögen zukommen lässt. Die Stiftung bezieht ihr Vermögen einerseits durch die Zahlung einer Einlage, die bei der Gründung zu entrichten ist, gegebenenfalls aber auch durch regelmäßige und fortlaufende Zahlungen ihrer Mitglieder.

Da die Stiftungen ihr Vermögen in der Regel für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen, werden sie vom Finanzamt als gemeinnützige Einrichtungen anerkannt und ähnlich wie ein eingetragener Verein (e.V.) von den meisten Steuern befreit. Über den satzungsgemäßen Einsatz der Stiftungsgelder wacht der Vorstand, der wiederum von den Mitgliedern gewählt wird. Die Unterstützung des Stiftungszwecks erfolgt üblicherweise ausschließlich aus den Erträgen (Prämien und Zinsen), die das vom Stifter eingebrachte Vermögen im Laufe der Zeit abwirft.

Ein bekanntes Beispiel für eine Stiftung in Deutschland ist die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die sich dem Erhalt bedeutender Bauwerke und historischer Artefakte verschrieben hat. Eine Stiftung wird meistens von einer natürlichen Person gegründet, was aber nicht zwingende Voraussetzung ist. So wurde die Deutsche Bundesstiftung Umwelt beispielsweise vom Staat gegründet.

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