Speditionsrecht

 
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Speditionsrecht
Als Speditionsrecht ist in erster Linie die Zusammenfassung des Vereins- und Verbandsrechts zu verstehen. Weitere Rechtsgebiete, mit denen das Speditionsrecht mehr oder weniger stark in Berührung kommt sind das Wirtschaftsrecht, Europarecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Verwaltungsrecht und Strafrecht. Das Speditionsrecht wird weitestgehend auf nationaler Ebene geregelt, wobei teilweise erhebliche Unterschiede festzustellen sind.

In Deutschland ist das Speditionsrecht beispielsweise nur sehr lose mit dem Strafrecht verknüpft, während dies z.B. in Frankreich oder Italien völlig anders geregelt ist. Von besonderer Bedeutung sind beim Speditionsrecht die Bestimmungen über Doping. Während Dopingsünder in Deutschland derzeit noch keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten haben, ist dies in anderen Ländern sehr wohl der Fall. Die höchste Instanz des Speditionsrechts ist der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne (Schweiz), vor dem die Urteile von nationalen Sportgerichten oder den Gerichten einzelner Fachverbände angefochten werden können.

Trotz der juristischen Souveränität des Speditionsrechts müssen die von den jeweiligen Gerichten gesprochenen Urteile auf jeden Fall auch mit der ordentlichen Gerichtsbarkeit vereinbar sein. Im Klartext bedeutet dies, dass Bestimmungen und Vorschriften, die eine bestimmte Sportart oder den Sport allgemein betreffen, von einem ordentlichen Gericht für nichtig bzw. unwirksam erklärt werden können.

 

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