Schmerzensgeldrecht
 
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Schmerzensgeldrecht
Das Schmerzensgeldrecht ist ein enger Verwandter zum Schadenersatzrecht. Während es beim Schadenersatzrecht in der Regel um materielle oder finanzielle Ersatzleistungen geht, widmet sich das Schmerzensgeldrecht sämtlichen Personenschäden bzw. Körperverletzungen, die dem Geschädigten von Dritten zugefügt werden. In bestimmten Fällen kann auch eine Kombination aus beiden Rechtsgebieten in Betracht kommen, beispielsweise wenn aus einer Körperverletzung eine zeitweise oder dauerhafte Berufsunfähigkeit des Geschädigten einhergeht, die einen Verdienstausfall zur Folge hat.

Das Schmerzensgeldrecht verhält sich in weiten Teilen analog zum Schadenersatzrecht. So kann sich ein Anspruch auf Schmerzensgeld z.B. auch für einen Patienten ergeben, der im Krankenhaus oder beim Arzt nachweislich falsch behandelt wurde. Das vorsätzliche Handeln ist also auch beim Schmerzensgeldrecht nicht das entscheidende Kriterium, wobei in einer eventuell anhängigen Strafrechtsverfolgung selbstverständlich eine Unterscheidung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit vorgenommen wird.

Ähnlich wie beim Schadenersatzrecht, wo Eltern für ihre Kinder haften, kann sich auch beim Schmerzensgeld eine indirekte Ersatzpflicht ergeben. Für Verletzungen, die von Tieren verursacht werden, haben grundsätzlich die Halter zu haften, da der Gesetzgeber in diesen Fällen fast immer von einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht ausgeht. Ähnliche Haftungspflichten sieht das Schmerzensgeldrecht auch für die Eltern von Kindern unter 14 Jahren vor.

 

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