Schadenersatzrecht
 
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Schadenersatzrecht
Das Schadenersatzrecht gehört in Deutschland zu den sogenannten Privatrechten. Ferner lässt sich das Schadenersatzrecht in drei Unterkategorien einteilen, und zwar in Verschuldungshaftung, Gefährdungshaftung und Eingriffshaftung. Mit allen drei Arten des Schadenersatzrechts wird vor allem das Ziel verfolgt, einem Geschädigten den Schaden zu ersetzen, der diesem von einem Dritten durch schuldhaftes Handeln zugefügt worden ist. Ein weiteres Ziel des Schadenersatzrechts ist es, durch Androhung entsprechender Ersatzpflichten ein solches Handeln schon im Voraus zu unterbinden.

Das schuldhafte Handeln setzt nicht zwingend einen Vorsatz voraus, unter Umständen kann eine Ersatzpflicht auch schon mit einer (grob) fahrlässig begangenen Schädigung begründet werden. In der Regel geht es beim Schadenersatz um materielle Dinge, die zerstört oder beschädigt worden sind. Darüber hinaus kann aber auch ein Geschäftsmann Schadenersatz geltend machen, wenn er z.B. nachweisen kann, dass durch das schuldhafte Handeln eines Dritten ein Vertragsabschluss oder Ähnliches nicht zustande gekommen ist.

Die wesentlichen Bestimmungen und Gesetze zum Schadenersatzrecht sind in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zu finden. In Teilen wird das Schadenersatzrecht aber auch im Strafrecht angetroffen, insbesondere dann, wenn es um vorsätzliche Handlungen geht. Sehr bekannt ist im Zusammenhang mit dem Schadenersatzrecht auch die Formulierung “Eltern haften für ihre Kinder“. Schäden, die von Kindern unter 14 Jahren verursacht werden, sind in der Regel von deren Eltern zu ersetzen.

 

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