Rentenversicherungsrecht

 
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Rentenversicherungsrecht
Das Rentenversicherungsrecht regelt die Leistungen, die die Rentenkasse in bestimmten Fällen an die Versicherten tätigen muss. Die Bestimmungen über das Rentenversicherungsrecht sind im Sechsten Buch des Sozialgesetzbuchs niedergeschrieben und bestehen aus vier Formen der Rentenzahlung. Neben der klassischen Altersrente kennt das Rentenversicherungsrecht noch die Hinterbliebenenrente, die Rente wegen Erwerbsminderung sowie die Rente zur Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall.

Der volle Anspruch auf Leistungen aus der Rentenkasse entsteht in der Regel mit der Beendigung des 67. Lebensjahres. Ausnahmen hiervon sieht das Rentenversicherungsrecht z.B. vor, wenn der Versicherte über einen besonders langen Zeitraum in die Rentenkasse eingezahlt hat, während seines Berufslebens überdurchschnittlich hohen Belastungen ausgesetzt war oder eine körperliche Behinderung vorliegt. In anderen Fällen werden die Leistungen bei einem früheren Renteneintritt entsprechend gekürzt. Alternativ zur regulären Altersrente gibt es bis Ende des Jahres 2009 noch die Altersteilzeit, also die Rente auf Raten.

Witwenrente wird nach dem Tod des Versicherten höchstens zwei Jahre lang an den überlebenden Ehepartner gezahlt, während Halb- oder Vollwaisenrente den Kindern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zusteht. Befinden sich die Kinder noch in der Ausbildung kann die Hinterbliebenenrente auch bis zum 27. Lebensjahr beansprucht werden. Kann der Versicherte aufgrund einer Behinderung weniger als drei Stunden am Tag arbeiten, entsteht voller Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Bei längerer Arbeitszeit wird die Rente anteilig bezahlt.

 

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