Prüfungsrecht

 
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Prüfungsrecht
Das Prüfungsrecht regelt die Rahmenbedingungen von Prüfungen an Schulen, Hochschulen oder sonstigen Prüf- und Lehranstalten. Neben den Zulassungsvoraussetzungen für die Prüflinge, definiert das Prüfungsrecht auch die Anforderungen, die die Prüfer und die Prüfung selbst zu erfüllen haben. So muss der Prüfer beispielsweise unbefangen sein, die Abnahme der Prüfung beaufsichtigen und schließlich die Prüfungen neutral sowie nach bestem Wissen und Gewissen bewerten bzw. benoten. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang insbesondere das rechtsstaatliche Willkürverbot, wonach eine Prüfung die Prüflinge nicht unangemessen überfordern darf und sich innerhalb des zumutbaren Rahmens bewegen muss.

Beim Prüfungsrecht handelt es sich um ein Verwaltungs- und Verfassungsrecht und daher um ein Rechtsgebiet des öffentlichen Rechts. Für den Prüfling bedeutet dies gleichzeitig, dass ihm die üblichen Rechtsbehelfe und Rechtsmittel auch im Zusammenhang mit dem Prüfungsrecht zur Verfügung stehen. Gegen das Ergebnis der Prüfung kann also bei Vorliegen berechtigter Gründe Widerspruch eingelegt werden, wobei in der Regel bestimmte Fristen einzuhalten sind.

Der Einspruch muss nicht erst nach der Prüfung eingelegt werden, sondern kann in einigen Fällen sogar schon vor oder während der Prüfung zwingend notwendig werden, um die Rechtsansprüche des Prüflings zu wahren. Dies gilt insbesondere, wenn der Prüfling sich durch Lärm, Hitze, Kälte oder sonstige Hindernisgründe in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sieht.

 

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