Produkthaftungsrecht

 
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Produkthaftungsrecht
Das Produkthaftungsrecht soll Kunden vor fehlerhaften Produkten schützen und überträgt die Haftung im Schadensfall an den Hersteller des Produkts. Die sogenannte Herstellerhaftung bezieht sich nicht nur auf komplett eigenständige Produkte, sondern gilt ausdrücklich auch für solche Gegenstände, die ein Teil eines größeren Produkts darstellen. Als Grundlage für dieses Rechtsgebiet dient das Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte, kurz Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG).

Das Produkthaftungsrecht nennt als Schutzgut in erster Linie die körperliche Unversehrtheit des Verbrauchers. Von eventuellen Beschädigungen von Gegenständen ist im Produkthaftungsgesetz hingegen nur am Rande die Rede. In diesen Fällen kommt es nicht nur auf den konkreten Einzelfall an, sondern vor allem auch auf die nationale Rechtsprechung in verwandten Rechtsgebieten des Staates, in dem sich die Sachbeschädigung aufgrund eines fehlerhaften Produkts ereignet. Die Beweislast liegt beim Verbraucher, der nachweisen muss, dass es sich um einen Produktionsfehler handelt, der nicht auf die übliche Abnutzung oder Ähnliches zurückzuführen ist.

Als Haftender kommt im Produkthaftungsrecht nicht nur der eigentliche Hersteller in Betracht. Unter bestimmten Umständen kann sich die Haftung beispielsweise auch auf Lieferanten, Wiederverkäufer oder mehrere Haftende übertragen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Lieferanten oder Wiederverkäufer den Hersteller des fehlerhaften Produkts nicht benennen können, da diese das Produkt in den Verkehr gebracht haben.

 

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