Forderungseinzug
 
A B C D E F G H  I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z

Forderungseinzug
Jeder Auftragnehmer, der für einen privaten oder gewerblichen Kunden tätig wird, hat diesem gegenüber eine Forderung, die er durch Ausstellung einer ordnungsgemäßen Rechnung ausdrückt. Üblicherweise wird dem Auftraggeber in dieser Rechnung eine Frist zur Bezahlung gesetzt, was häufig durch Formulierungen wie z.B. “zahlbar innerhalb von x Tagen“ geschieht. Sofern eine solche Frist nicht genannt wird, sind gewerbliche Auftraggeber 30 Tage nach Ausstellung und Zugang der Rechnung mit der Zahlung in Verzug. Für private Kunden gilt diese Regelung jedoch nicht, weshalb der Rechnungssteller in diesem Fall ausdrücklich eine Frist nennen bzw. auf das automatische Einsetzen des Verzugs nach 30 Tagen hinweisen sollte.

Sollte die Zahlung nicht innerhalb einer angemessen gesetzten Frist erfolgen, ist der Schuldner in Verzug und der Rechnungssteller muss sich um den Forderungseinzug kümmern. Bevor der Gerichtsvollzieher oder ein Inkassobüro als letzte Instanzen tätig werden, muss der Gläubiger zunächst den üblichen Weg des Forderungseinzugs beschreiten.

Vor dem Inkassobüro steht in jedem Fall das Mahnverfahren, um den Forderungseinzug zu betreiben. Die Mahnung sollte per Einschreiben mit Rückschein verschickt werden, wobei sich einige Schuldner selbst dann nicht zu einer Begleichung der Rechnung bewegen lassen. Um Argumenten wie z.B. “leerer Umschlag erhalten“ oder ähnlichen Ausreden vorzubeugen, kann die Überbringung der Mahnung durch einen Boten sinnvoll sein, der sich den Empfang des Schreibens quittieren lässt.

 

Rechtsberatung   Rechtsberatung
 
Starten Sie jetzt Ihre E-Mail
  Rechtsberatung.
Mietrecht   Mietrecht & Urteile
  Aktuelle Urteile und Entscheidungen
  zum Thema Mietrecht.
Energiespar-Ratgeber   Energiespar-Ratgeber
 
Informieren Sie sich umfassend zu den
  Themen Heizen, Strom und Verkehr.
 

Rechtsgebiete  •  Rechtsgebiete F  •  Forderungseinzug