Domainrecht

 
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Domainrecht
Das Domainrecht ist ein untergeordnetes Rechtsgebiet innerhalb des Internetrechts. Wie der Name bereits vermuten lässt, hat das Domainrecht die Zuteilung und Verwendung von Domainnamen, also Internetadressen, zum Ziel. Der alten Lebensweisheit “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ folgend, spricht das Domainrecht dem Internetnutzer die Rechte an einem Domainnamen zu, der ihn zuerst veröffentlicht bzw. verwendet.

Selbstverständlich sieht das Domainrecht auch Ausnahmen von diesem Grundsatz vor. So ist z.B. die Verwendung von gängigen Firmennamen oder in anderer Weise geschützten Namen oder Marken verboten bzw. kann vom jeweiligen Rechteinhaber untersagt werden. Ferner darf mit Domainnamen kein unlauterer Wettbewerb im Sinne des UWG betrieben werden. Die Irreführung oder Kanalisierung der Internetnutzer mittels eines Domainnamens sind demnach ebenso verboten wie das sogenannte Domaingrabbing. Zu guter Letzt dürfen Domainnamen nicht gegen geltendes Recht, die guten Sitten oder allgemein gültige Moralvorstellungen verstoßen. Beleidigungen, Diskriminierungen oder sonstige Entgleisungen werden vom Domainrecht daher ausdrücklich als verboten, gegebenenfalls sogar strafbar deklariert.

Das Domainrecht weist ähnlich wie das Internetrecht eine große Internationalität auf. So sind die Domainnamen deutscher Betreiber nicht ausschließlich mit der Endung “.de“ zugelassen, sondern können auch über einen Server im Ausland betrieben werden. Ein bekanntes Beispiel ist der Inselstaat Tuvalu im Pazifik, dessen reguläre Endung “.tv“ gerne von TV-Sendern genutzt wird.

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