Datenschutzrecht
 
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Datenschutzrecht
Das Datenschutzrecht ist ein noch sehr junges Rechtsgebiet und existiert in Deutschland in seiner heutigen Form erst seit dem Jahr 1983. Im sogenannten Volkszählungsurteil wurde das Recht auf informelle Selbstbestimmung, das auch heute noch einen wesentlichen Inhalt des Datenschutzgesetzes darstellt, erstmals in Gesetzesform gegossen. Dennoch enthielt das Grundgesetz der BRD schon in seiner ersten Fassung aus dem Jahr 1949 datenschutzrechtlich relevante Paragraphen, so z.B. das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis. Neben dem Recht auf informelle Selbstbestimmung kommt inzwischen auch dem Schutz von geschützten Geheimnissen und der Privatsphäre eine besondere Bedeutung zu.

Ein weiteres Ziel des Datenschutzrechts ist es, einen für alle Seiten vertretbaren Mittelweg zwischen dem rechtmäßig anerkannten Schutz der Privatsphäre und der Veröffentlichung bestimmter Daten zu finden, die keine der eingangs genannten Rechte des Einzelnen berühren. Als Beispiel sind hier Einträge in Telefonbüchern oder ähnlichen Verzeichnissen zu nennen, die allgemeinen Informationszwecken dienen sollen.

Im Zeitalter des Internets wächst die Bedeutung des Datenschutzrechts sprunghaft an. Noch nie waren intimste Daten, etwa Bankverbindungen oder Adressen, so transparent und leicht zugänglich, wie durch das Internet. Bei der Preisgabe derart sensibler Daten ist daher größte Vorsicht geboten. Bundes- und Landesdatenschutzgesetze, die den Datenschutz auf den entsprechenden Ebenen regeln, garantieren zwar einen rechtlichen Schutzanspruch, können vor strafbarem Datenmissbrauch aber nur sehr bedingt schützen.

 

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