Betreuungsrecht
 
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Betreuungsrecht
Die psychische, seelische, geistige oder körperliche Behinderung eines Menschen kann dazu führen, dass dieser auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres von den gewöhnlichen Rechten und Pflichten eines Volljährigen ausgenommen wird. In diesen Fällen bestellt das Vormundschaftsgericht entweder auf Antrag des Betroffenen oder von Amts wegen einen Betreuer, der sich um alle rechtlichen, finanziellen oder sonstigen Belange kümmert, um die sich der Betreute aufgrund seiner Beeinträchtigung nicht selbst kümmern kann. Die Bestellung eines Vormunds muss nicht zwingend von Dauer sein, sondern kann bei der vollständigen Genesung des Betreuten auch widerrufen werden.

Die Grundlage für das Betreuungsrecht bilden die §§ 1901 BGB ff., wo vor allem auf die Sorgfaltspflicht des Betreuers eingegangen wird. Handelt der Betreuer nicht im Sinne des Betreuten, so kann er sich strafbar machen und zivilrechtlich für die finanziellen oder sonstigen Negativfolgen belangt werden. Die Auswahl des Betreuers kann auf Vorschlag des Betreuten erfolgen oder vom Vormundschaftsgericht nach eigenem Ermessen getroffen werden. Priorität hat dabei jedoch immer der Wunsch des Betroffenen, der nur in den seltensten Fällen abgelehnt werden kann. Dies gilt auch dann, wenn das Vormundschaftsgericht der Meinung ist, einen besser geeigneten Betreuer gefunden zu haben.

 

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