Arzthaftungsrecht
 
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Arzthaftungsrecht
Das Arzthaftungsrecht soll Patienten in erster Linie vor Behandlungsfehlern eines Arztes bzw. den gesundheitlichen Folgen derselben schützen. Aus juristischer Sicht kommt durch den Beginn einer ärztlichen Behandlung ein stillschweigender Dienstvertrag zwischen Arzt und Patient zustande, der den Arzt zur Leistung in Form einer fachgerechten Behandlung verpflichtet und ihn im Gegenzug berechtigt, dafür ein Honorar vom Patienten bzw. dessen Versicherungsträger zu erhalten. Dieser Dienstvertrag muss nicht zwangsläufig zur vollständigen Genesung des Patienten führen, da diese logischerweise nicht garantiert werden kann. Dennoch muss der Arzt während der Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

Das Arzthaftungsrecht kennt insgesamt vier Möglichkeiten, mit denen sich der Arzt gegenüber dem Patienten einer regresspflichtigen Verfehlung schuldig machen kann. Es handelt sich dabei um Behandlungsfehler, Aufklärungsverstöße, Dokumentationsfehler oder sonstige Pflichtverstöße des Arztes. Das Arzthaftungsrecht schließt also nicht nur die eigentliche Behandlung durch den Arzt ein, sondern auch die Beratung über mögliche Nebenwirkungen, medizinische Nachsorge und ähnliche Dienstleistungen.

Wie in allen anderen Rechtsgebieten, liegt die Beweislast im Bereich des Arzthaftungsrechts auf Seiten des Patienten. Der in seiner Gesundheit geschädigte Patient muss also den Nachweis führen, dass die Beeinträchtigungen auf einen der oben genannten Verstöße oder Fehler des behandelnden Arztes zurückzuführen sind.

 

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