Anwaltshaftung
 
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Anwaltshaftung
Im Rahmen der Anwaltshaftung sollen Mandanten vor einer eventuell fehlerhaften Beratung durch ihren Rechtsbeistand bewahrt werden, was vor allem für mögliche finanzielle Nachteile gilt. Die Anwaltshaftung entsteht automatisch und beginnt mit Abschluss des Beratungsvertrags zwischen Rechtsanwalt und Mandant zu wirken.

Das Prozessrisiko liegt zwar grundsätzlich beim Mandanten, der Rechtsanwalt muss ihn jedoch vor der Eröffnung eines gerichtlichen Verfahrens nach bestem Wissen und Gewissen über die Erfolgsaussichten des bevorstehenden Rechtsstreits in Kenntnis setzen. Hierzu werden nach ausführlicher Darstellung des Sachverhalts durch den Mandanten sowohl die jeweils gültige Gesetzeslage als auch aktuelle Beispiele aus der Rechtsprechung zur Bewertung herangezogen. Erfolgt eine falsche Beratung durch den Rechtsanwalt, die auf eine falsche Darstellung des Sachverhalts beruht, kann die Anwaltshaftung in der Regel nicht zum Tragen kommen. Es ist nicht Sache des Anwalts, den Wahrheitsgehalt der Angaben seines Mandanten zu überprüfen, sofern während des Beratungsgesprächs keine offensichtlichen Widersprüche hervortun.

Die Beweislast liegt bei der Berufung auf die Anwaltshaftung beim Mandanten. Gelingt dieser Nachweis, kann der beklagte Anwalt einen drohenden Anwalthaftungsprozess nur noch abwenden, wenn er seinerseits beweisen kann, dass der finanzielle Nachteil für den Mandanten auch ohne das fehlerhafte Handeln entstanden wäre. Die Ermittlung der Schadenshöhe obliegt hingegen alleine dem Gericht.

 

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