Agrarrecht
 
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Agrarrecht
Das ehemals unter der Bezeichnung Landwirtschaftsrecht bekannte Rechtsgebiet, das vor allem für landwirtschaftliche Erzeugerbetriebe von Bedeutung war, wird heute als Agrarrecht bezeichnet. Neben der Landwirtschaft beschäftigt sich das relativ neue Agrarrecht auch mit der Forstwirtschaft, Binnenfischerei und dem Jagdwesen. Der Begriff Agrarrecht hat inzwischen internationale Gültigkeit, so dass er auch innerhalb der EU und weiteren Ländern wie z.B. der Schweiz verwendet wird.

Das Agrarrecht sieht seine wichtigsten Ziele in der Sicherung des Lebensunterhalts der landwirtschaftlichen Erzeugerbetriebe, der Steigerung der Produktivität und in der Qualitätssicherung. Letzteres wird unter anderem durch verschiedene Gütesiegel auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene erreicht und zeigt dem Verbraucher die Unbedenklichkeit landwirtschaftlicher Erzeugnisse an. Nicht minder wichtige Bestandteile des Agrarrechts sind die Förderung der allgemeinen Landwirtschaft sowie der Tierschutz, womit in diesem Zusammenhang vor allem der Schutz vor Tierseuchen gemeint ist.

Ein letzter wichtiger Teil des Agrarrechts behandelt die Vorgehensweise bei Vermietung, Verpachtung, Verkauf oder Bebauung von landwirtschaftlichen Flächen. Auch wenn die Bebauung von landwirtschaftlich genutzten Wiesen oder Äckern grundsätzlich nicht gestattet ist, so kann das Agrarrecht dennoch Ausnahmeregelungen für Außenflächen zulassen, so wie es z.B. bei sogenannten Aussiedlerhöfen der Fall ist.

 

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