Adoptionsrecht

 
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Adoptionsrecht
Das deutsche Adoptionsrecht hat sich in den letzten 100 Jahren grundlegend gewandelt. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch die Sicherung des Adoptierenden im Alter im Vordergrund stand und zu diesem Zweck in der Regel ein bereits volljähriger Erbe adoptiert wurde, geht heute fast ausschließlich um die Adoption neugeborener Kinder aus zumeist schwierigen Verhältnissen.

Innerhalb von Deutschland kommt bei Adoptionen das nationale Gesetz zur Anwendung, das in seiner heutigen Fassung aus dem Jahr 1976 stammt und seither mehrmals angepasst wurde. Bei Internationalen Adoptionen ist das “Haager Übereinkommen (über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption)“ maßgeblich. Das “Haager Übereinkommen“ wurde am 29. Mai 1993 in der gleichnamigen Stadt in den Niederlanden verabschiedet und seit dem 1. März 2002 auch in Deutschland in Kraft. Mit dem “Haager Übereinkommen“ soll in erster Linie der internationale Kinderhandel eingeschränkt werden, der vor allem in den Ländern der Dritten Welt noch sehr weit verbreitet ist.

Unabhängig davon, ob eine Adoption auf nationaler oder internationaler Ebene erfolgt, werden dabei verschiedene Arten der Adoption unterschieden. Im Einzelnen sind dies Inkognito-Adoption, Halboffene Adoption und Offene Adoption. Ein adoptiertes Kind erhält dieselbe Rechtsstellung eines leiblichen Kindes und, im Falle einer Auslandsadoption, auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

 

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