|
Mieten & Wohnen
Inserieren
Ratgeber
Finanzen
|
|
Parabolantenne - Mietrecht von A bis Z |
| |
|
A |
B |
C |
D |
E |
F |
G |
H |
I |
J |
K |
L |
M |
|
N |
O |
P |
Q |
R |
S |
T |
U |
V |
W |
X |
Y |
Z |
|
|
|
|
|
|
|
Erlaubnis
Will der Mieter eine Parabolantenne installieren, muss er
seinen Vermieter um Erlaubnis bitten. Der muss zustimmen,
wenn das Haus weder über eine Gemeinschafts-Parabolantenne
noch über einen Kabelanschluss verfügt. Die Parabolantenne
muss baurechtlich zulässig sein und fachmännisch an einem
Ort installiert werden, an dem sie optisch am wenigsten
stört. Die Kosten hierfür muss der Mieter tragen (OLG
Frankfurt 20 RE-Miet 1/91).
Mehr Programme
Ist bereits ein Kabelanschluss vorhanden, kann der Mieter
mit der Begründung, über Satellit könne er noch mehr
Programme empfangen, nicht die Erlaubnis für eine
Paraboldantenne verlangen (OLG Naumburg 4 U 110/93).
Ausländische Programme
Trotz Kabelanschluss kann der Mieter ausnahmsweise die
Erlaubnis zum Aufstellen einer Parabolantenne verlangen,
wenn er hierfür ein besonderes Interesse nachweisen kann.
Das ist zum Beispiel bei einem ausländischen Mieter zu
bejahen, der nur über Parabolantenne seine Heimatsender
empfangen kann (OLG Karlsruhe 3 RE-Miet 2/93).
Abbau
Hat der Mieter ohne Zustimmung des Vermieters eine
Parabolantenne errichtet und lässt der Vermieter das Haus an
das Kabelnetz anschließen, kann der Vermieter den Abbau der
Parabolantenne verlangen (LG Gera 1 S 117/94).
Beseitigung
Der Vermieter kann die Beseitigung der Parabolantenne
verlangen, wenn der Mieter eigenmächtig handelt und bei der
Aufstellung das Haus beschädigt (LG Bremen 2 S 376/94).
Ästhetik
Je mehr "Schüsseln" bereits installiert sind, desto geringer
wiegt das Vermieterargument "ästhetische
Fassadenbeeinträchtigung" (LG München I 14 S 119/99).
Vertragsgemäss
Das Aufstellen einer "mobilen" Schüssel auf Balkon oder
Terrasse kann vom vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache
gedeckt sein (LG Hamburg 316 S 17/99; AG Fulda 3 C 1150/98). Quelle: Deutscher Mieterbund |
|
|
|
|