Geschichte - Holiday on Ice
 

Aus einer kleinen Hotelshow ist im Laufe der Jahre ein global agierendes Unternehmen gewachsen, das bis zu sieben Shows inklusive zweier Kids’ Ice Shows parallel auf der ganzen Welt präsentiert.

 

 
Mehr als 60 Jahre spektakuläres Eis-Entertainment

Die Weihnachtsferien haben Holiday on Ice seinen Namen gegeben: Premiere war am 25. Dezember 1943 in einem Hotel in Toledo/USA. Die Produktion gastierte damals nur eine Woche lang – ihr Name aber hat sich eingeprägt und steht heute für die erfolgreichste Eisshow aller Zeiten. Ab 1945 machte die Erfindung und Weiterentwicklung transportabler Kältesysteme aus Rohren und Kompressoren mobiles Eis-Entertainment möglich. Damals begann die Ära des Selfmademan Morris Chalfen. Er erwarb die Mehrheit am Unternehmen Holiday on Ice und brachte wertvolle Erfahrungen im amerikanischen und kanadischen Tourneegeschäft einer Rollschuh-Show mit. Schon 1947 hatte Chalfen Holiday on Ice in den Vereinigten Staaten etabliert.

Expansion
Aufbauend auf diese ersten Erfolge präsentierte sich Holiday on Ice nun auch in Mexiko und Kuba, in Zentral- und Südamerika. 1950 wagte das Unternehmen den Sprung über den Atlantik nach Europa. Nach der Premiere in Brüssel eroberte Holiday on Ice ein Jahr später Deutschland, Spanien, Portugal, die Schweiz, Frankreich, Italien, Großbritannien und Skandinavien. Wie war diese Expansion möglich? Holiday on Ice blieb sich selbst einfach als glamouröses Hollywood-Broadway-Musical auf dem Eis treu. Die Menschen kannten aufwändige Musicals bisher nur von der Kinoleinwand; nun konnten sie eine Show gleicher Qualität live erleben. Darüber hinaus war Morris Chalfen ein großer Coup gelungen: Er hatte die damals berühmteste und beliebteste Eisläuferin der Welt für Holiday on Ice gewonnen - Sonja Henie aus Norwegen.

Hinter dem Eisernen Vorhang
1959 betrat Holiday on Ice wieder Neuland: Als erstes westliches Projekt im Rahmen des Kulturaustauschs zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion gab die Show ein acht Wochen lang ausverkauftes Gastspiel im kommunistischen Moskau. Insgesamt eine Million Moskauer, darunter Ministerpräsident Nikita Chrustshov, begeisterten sich für die Show. Später kehrte Holiday on Ice mehrfach in die Sowjetunion zurück und gastierte in weiteren osteuropäischen Ländern wie der damaligen Tschechoslowakei, Polen, Ungarn und Jugoslawien.
In den darauf folgenden Jahren standen auch verschiedene Länder auf dem afrikanischen Kontinent sowie Japan, Indonesien und der Mittlere Osten auf dem Tourneeplan von Holiday on Ice. Inzwischen ein weltweites Phänomen, stand ein besonderer Durchbruch noch immer bevor:

Primetime – Quotenhit Holiday on Ice
In den 60er Jahren entwickelte sich der Anteil des neuen Mediums Fernsehen an den Umsätzen in der Entertainment-Industrie rasant weiter. Besonders in den USA konkurrierte Holiday on Ice nun nicht nur mit verschiedenen Eisshow-Produktionen wie den „Ice Capades“ (Inhaber: Metromedia Corporation) und den „Ice Follies“ (Inhaber: Shasta Telecasting Corporation), sondern auch mit TV-Shows. Um seine Position in der Unterhaltungsbranche erfolgreich behaupten zu können, verhandelte Holiday on Ice mit der Madison Square Garden Corporation (MSG) und der American Broadcasting Company (ABC). So gelang es, Holiday on Ice ins Fernsehen zu bringen. Ein zweistündiges Special – präsentiert von Mr. Television Milton Berle – erzielte so hohe Einschaltquoten, dass eine weitere Produktion für das folgende Jahr fixiert wurde.

Modern Times
Skee Goodhart kam 1951 als Eisläufer zu Holiday on Ice, wechselte aber schon bald ins Management. 1983 löste er Morris Chalfen als Geschäftsführer Holiday on Ice International ab und blieb bis zu seinem Tod im Jahre 1994 in dieser Position. 1996 erwarb Europas größter unabhängiger Fernsehproduzent, die niederländische Endemol Entertainment, Holiday on Ice. Damit eröffneten sich interessante Perspektiven: Die neue Eisshow-Generation arbeitet seither verstärkt mit Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. Unterlegt mit verschiedenen Spezialeffekten entstehen so besonders innovative und originelle Produktionen auf dem Eis. In der Show In Concert sorgte erstmals eine Liveband für Konzertatmosphäre.

In Celebration erzielte die Show mit einer Luftakrobatikszene dreidimensionale Effekte. Diese Neuerungen waren vor allem dem Einfluss Joop van den Endes, Entertainment Direktor Endemol, zu verdanken. Er war es auch, der 1999 die Stage Holding Company gründete, seit August 2005 Stage Entertainment. In das neue Unternehmen wurden alle ehemaligen Live Entertainment-Produktionen von Endemol – einschließlich Holiday on Ice – integriert. Mittlerweile zählt die Stage Entertainment. zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Live Entertainment. Die zu Stage Entertainment. gehörenden Firmen produzieren Musicals, Eisshows, Theaterstücke, Konzerte und Events; STAGE ENTERTAINMENT betreibt in verschiedenen Ländern Theater und verkauft die Tickets für ihre Produktionen über eigene Callcenter.

„In den späten 90er Jahren hatte Endemol mit dem Erwerb von Holiday on Ice die einmalige Chance, seine Live Entertainment-Aktivitäten auszubauen”, sagt Joop van den Ende. „Holiday on Ice wies zu diesem Zeitpunkt ein mehrere Jahrzehnte umfassendes, beeindruckendes, internationales Renommee und ein bemerkenswert loyales Publikum weltweit vor. In den vergangenen acht Jahren hat sich Holiday on Ice noch weiter entwickelt: Die Produktionen arbeiten mit der neuesten Sound- und Lichttechnik, moderner Choreografie und nutzen Musical-Elemente. Dabei hält Holiday on Ice immer Ausschau nach Innovationen – die Shows sollen eine anspruchsvolle Generation von Zuschauern, für die das Beste gerade gut genug ist, begeistern.”

 
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