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Holiday
on Ice, der weltweit führende Eisshow-Produzent,
präsentiert den deutschen Zuschauern zwischen November
2007 und März 2008 zwei aufwändig inszenierte Shows,
Elements und Mystery.: Jeweils bis zu 52 Tänzer wirbeln
in fantastischen Kostümen über die Eisfläche. Doch bevor
das Eis zu glitzern beginnt, muss es in die
Veranstaltungshalle kommen. Dafür sorgt der Eismeister:
Er ist einer der wichtigsten Helfer hinter den Kulissen.
Die Holiday on Ice-Zuschauer können so zu jeder
Jahreszeit und an jedem Ort der Welt spektakuläre
Eisshows erleben. Selbst tropische Temperaturen unter
freiem Himmel sind kein Hindernis. Holiday on Ice
gastiert beispielsweise auch in Mittel- und Südamerika.
Wasser auf Aluminium und Kühlaggregat – so kommt das Eis
in die Halle
Ungefähr 72 Stunden dauert es, bis eine Eisfläche nahezu
beliebiger Größe am Veranstaltungsort bereit ist für die
Premiere. Der Eismeister von Holiday on Ice ist deshalb
während einer Tournee immer der Erste in einer neuen
Gastspielstadt. Sobald sich die Türen der
Transportcontainer öffnen, fällt der Startschuss zum
Countdown für den Eiseinbau. Zuerst wird der Boden der
Veranstaltungshalle mit Styropor und Plastikfolie
ausgelegt. So nimmt selbst ein empfindlicher Hallenboden
keinen Schaden durch Kälte oder Flüssigkeit. Auf diese
Schutzschicht kommen circa 200 Aluminiumplatten, durch
die ein mit einem Kühlaggregat verbundenes Röhrensystem
verläuft. Holz begrenzt den Außenrand der
Plattenkonstruktion, Lücken zwischen den Aluminiumteilen
werden mit Sand und Toilettenpapier aufgefüllt.
Nun
entsteht das Eis: Wasser ist die erste Deckschicht auf
den Aluminiumplatten; es gefriert, indem Kühlflüssigkeit
mit circa minus 13° C durch die Röhren in den Platten
fließt. Danach wird ein Wasser-Kreide-Gemisch
aufgetragen, welches später für das gleichmäßig
strahlendweiße Aussehen der Eisfläche sorgt. Sobald
diese Schicht gefroren ist, trägt der Eismeister weitere
Lagen Wasser auf. Der optimale Eisuntergrund für die
Holiday on Ice-Tänzer muss drei bis fünf Zentimeter dick
sein.
Während
des Gastspiels schleift der Eismeister mit dem
sogenannten „Eistraktor“, einer mobilen Maschine zur
Eiserneuerung, vor Beginn und in der Pause jeder Show
die benutzte Eisfläche. Dabei sprüht er warmes Wasser
auf, um Kratzer auszugleichen und so Verletzungsgefahren
für die Eisläufer zu beseitigen. Ein Nebeneffekt der
Arbeit mit dem „Eistraktor“ ist es übrigens, dass die
Eisfläche zum Ende des Gastspiels hin immer dicker wird.
Selbstverständlich entsorgt Holiday on Ice nach jedem
Gastspiel das Eis in extra bereitstehenden
Müllcontainern und pumpt die Kühlflüssigkeit in den
dafür vorgesehenen sogenannten „Tankcontainer“ zurück. |