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„Johnny
Castle“ – verführerischer Tanzlehrer und Showtänzer mit
Alabasterkörper im Kultfilm Dirty Dancing – war bereits
in den 80ern der Traum aller Frauen. Dem steht Dominik
Schulz, der attraktive Hauptdarsteller der Bühnenversion
von Dirty Dancing, in nichts nach, wenn er das Publikum
Abend für Abend begeistert. Dominik Schulz absolvierte
sein Studium zum Diplom-Musicaldarsteller an der
Universität der Künste in Berlin. Schon während seiner
Ausbildung spielte er in verschiedenen Produktionen auf
der Bühne und wirkte in diversen Fernseh- und
Kinoproduktionen mit. Beim Inscene Talent Award 2002
bekam er die Hauptrolle in Peter Gersinas Kinofilm C.C.
in Love. Bevor er nach Hamburg kam, war Dominik Schulz
als Sky in Mamma Mia! im Palladium Theater Stuttgart zu
sehen.
Sechs Fragen an
Dominik Schulz (Johnny):
1. Dominik, was bedeutet es für
Dich, die Rolle des Johnny in der Bühnenversion von
Dirty Dancing spielen zu dürfen?
Sehr viel! Johnny ist einer der zentralen Figuren in
dieser Geschichte und es gibt mir die Möglichkeit, ihm
jeden Abend etwas von mir zu geben.
2. Welche besonderen
Herausforderungen stellt diese Rolle an Dich?
Die größte Herausforderung stellt natürlich das Tanzen
an mich. In bin bereits im Rahmen der Ausbildung mit
verschiedenen Tanzstilen in Berührung gekommen, aber
weniger mit dieser Art von Paartanz. Das bedeutet
natürlich harte Arbeit und stetes Üben – auch während
des Spielbetriebs. Und zum anderen ist es auch sehr
wichtig, sich jeden Tag seine Kräfte einzuteilen, da die
Show für Johnny ein wahrer Kraftakt ist.
3. Kannst Du in wenigen Worten
beschreiben, wie Du Johnny siehst?
Johnny ist ein Kämpfer. Er hat seine Chance genutzt, um
aus seinem Leben als „Außenseiter“ durch einen
Tanzlehrerkurs heraus zu kommen. Umso stärker muss er
nun aber auch kämpfen, um sich in der höheren
Gesellschaft zu behaupten, was ihn weiterhin hart wirken
lässt. Und dann kommt Baby in sein Leben und verändert
alles…
4. Wie viel Johnny steckt denn
in Dir – und umgekehrt?
Witzigerweise ist Johnnys Geschichte auch meine - bis
auf die Tanzlehrerausbildung. Ich habe früher auch in
Ferienclubs gearbeitet und als „Animateur“ die Gäste
unterhalten. Durch meine Arbeit dort bin ich dann dazu
gekommen, die Ausbildung zu machen - und sozusagen mein
Hobby zum Beruf.
5. Was macht für Dich die
Faszination von Dirty Dancing aus?
Neben der Liebesgeschichte ist es vor allem die Musik!
Filme und Geschichten, in denen Musik eine wichtige
Rolle spielen, transportieren etwas ganz besonderes.
Denn durch Musik werden die Zuschauer noch einmal anders
berührt.
6. Was genau ist eigentlich „Dirty
Dancing“?
Dirty Dancing gelingt es Tanz, Persönlichkeit,
Leidenschaft und Erotik zu vereinen. |