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Moorburg
erhielt seinen Namen durch die um 1390 von Hamburg erbaute
Burg an der Süderelbe. Gemüseanbau und Viehzucht bestimmten
lange Zeit den Lebensalltag in Moorburg. Im Laufe der Jahre
trat die Landwirtschaft immer mehr in den Hintergrund,
Ausflugslokale ersetzten die bisherige Erwerbsquelle. Die
Bewohner Moorburgs sind seit je her für einen großen
Zusammenhalt bekannt.
Bis heute kämpfen sie für den Erhalt
ihres Dorfes und gegen die Hafenerweiterung. Verschiedene
Vereinigungen stärken zudem den Gemeinschaftssinn der
ansässigen Bürger. Am deutlichsten zeigt sich der
Zusammenhalt der Anwohner durch den gemeinsamen Erwerb eines
Hauses mit zugehörigem Grundstück am Moorburger Kirchdeich
40, welches von den Bürgern sinnbildlich „Die Moorburg“
getauft wurde.
Durch die Streuung der Eigentumsanteile muss
im Falle einer staatlichen Enteignung jeder
Grundstücksanteil einzeln der Stadt zugeführt werden.
Genutzt wird das Gebäude heute als Tagungseinrichtung sowie
Angeboten der Stadtteilkultur. Ein Leben inmitten
idyllischer Natur bleibt den Moorburgern hoffentlich noch
lange erhalten. |