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Altenburg
Die Silhouette der Stadt ist von besonderem Reiz. Als
ehemalige Residenzstadt kann Altenburg auf eine über
1025-jährige Geschichte zurückblicken. Bekannt ist die
Stadt als Wiege des Skatspiels. Im Geburtsort des
Skatspiels werden seit über 500 Jahren Spielkarten
hergestellt, seit 100 Jahren im Spielkartenmuseum
gesammelt, in Deutschlands schönstem Spielkartenladen
verkauft. Im 19. Jahrhundert war Altenburg eine der drei
bedeutendsten deutschen Gartenstädte und noch heute ist
die Stadt von Grün umrahmt, durchzogen und beschenkt. Der
prächtige Schlosspark aus dem 16. Jahrhundert, der von
Bürgern gepflanzte Stadtwald mit den Teichanlagen, der
Ginkgobaum im Pohlhofpark, der 500 Jahre alte Friedhof und
nicht zu vergessen die Schrebergärtenanlagen können auf
einer oder mehreren Spaziergängen entdeckt werden. Für die
Bundesgartenschau im benachbarten Gera wurde ein
Spielkartenspiel mit den schönsten Bäumen der Residenz
herausgegeben. Im Dreiländereck Thüringen, Sachsen und
Sachsen-Anhalt liegt das idyllische Altenburger Land rund
um die Skatstadt Altenburg. Eine Fahrt mit der Kohlebahn
ist für Jung und Alt ein Erlebnis und der Umbau der
ehemaligen Bergbaulandschaften von Braunkohle und Wismut,
auf deren Gebiet die Bundesgartenschau 2007 stattfand, ist
spannend zu beobachten. Ganz in der Nähe, in Nöbdenitz,
befinden sich die größten Kamillenfelder Europas. eine
über die Jahrhunderte gewachsene Altstadt mit ihren
Märkten, Plätzen, Parks, engen Gassen und barocken
Bürgerhäusern bezaubern mit einem einzigartigen Flair.
Gemütliche Gasthäuser laden allerorts ein, die
Spezialitäten der fruchtbaren Region zu kosten: Schmöllner
Mutzbraten, die leckeren Bauernkuchen, den "Hugglkuchen",
den Ziegenkäse, den Altenburger Likör und das süffige
Altenburger Bier. |