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Wassertemeparturen -
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Wassertemperaturen -
Schwankende Wassertemperaturen als Mietmangel
Stark schwankende Wassertemperaturen beim Duschen sind nach
einem Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg (204 C 349/02)
ein Mangel und berechtigen den Mieter zu einer
Mietminderung.
Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes schwankten die
Wassertemperaturen beim Duschen um bis zu 13 Grad Celsius.
Dabei stiegen die Temperaturen während des Duschens von 47 /
48 Grad Celsius plötzlich auf 60 / 61 Grad Celsius, und zwar
immer dann, wenn ein anderer Mieter im Haus ebenfalls Wasser
aus dem Leitungssystem entnahm.
Dies, so das Amtsgericht, sei ein erheblicher Mangel. Ein
plötzlicher und unerwarteter Temperaturwechsel um 13 Grad
beim Duschen sei eine „ausgesprochen unangenehme
Erscheinung“.
Den Hinweis des Vermieters, der Mieter müsse ja nicht
duschen, er könne ja baden, dann fielen die
Temperaturschwankungen nicht so spürbar für ihn aus,
akzeptierte das Gericht nicht. Der Mieter sei berechtigt, 13
Prozent der Bruttowarmmiete zu kürzen. Quelle: Deutscher
Mieterbund / Mietrecht |
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