Irrtümer im Mietrecht - Verbot von Untermietern

 
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Verbot von Untermietern
Es gibt kein generelles Verbot für die Untervermietung einer angemieteten Wohnung. Zumindest dann nicht, wenn nur Teile der Wohnung betroffen sind. Dies kann der Vermieter in der Regel nicht untersagen. Laut § 540 BGB muss der Vermieter allerdings sum Erlaubnis gebeten werden.

Seine Erlaubnis muss der Vermieter geben, wenn ein berechtigtes Interesse des Mieters an der Untervermietung besteht. Dies ist zum Beispiel bei finanziellen Schieflagen der Fall. Hier kann der Vermieter seine Erlaubnis nur versagen, wenn der Einzug der Mitbewohner eine unzumutbare Belastung darstellt. Ropertz, vom Deutschen Mieterbund, weist jedoch darauf hin, dass Lebenspartner und Ehepartner immer einziehen dürfen.

Anders verhält es sich wie schon erwähnt, wenn die komplette Wohnung untervermietet wird. Dies muss vom Vermieter nicht hingenommen werden, so Kai Warnecke von Haus und Grund. Hier kann sogar der Grund für eine fristlose Kündigung liegen. Außerdem ist zu bedenken, so Ropertz, dass der ursprüngliche Mieter für die Mietzahlung zu haften hat. Zahlt der Untermieter seinen Mietanteil nicht, so hält sich der Vermieter am Ursprungsmieter schadlos.

 
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