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Hausmeister haftet nicht für Spinne
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Über den Fall ob ein Hausmeister für Körperschäden, die
durch Insekten oder Spinnen verursacht wurden, haftbar
gemacht werden kann, musste das Karlsruher Oberlandesgericht
im Juni 2009 entscheiden. In der Tiefgarage von einer
Wohnanlage gestürzt war eine Hausbewohnerin gestürzt. Die
Klägerin verlangte vom Hausmeister Schadensersatz wegen
Verletzung der Reinigungspflicht. Dazu kam das die Klägerin
auf ein Schmerzensgeld in Höhe von 6.000 Euro klagte. Die
Ursache des Sturzes soll eine große schwarze Spinne gewesen
sein, die sich etwa in Kopfhöhe an einem Spinnenfaden von
der Decke herabließ. Die Geschädigte gab an das als sie das
Tier wahrnahm, sie in Panik ausgewichen sei und das
Gleichgewicht verloren habe. Bei den Sturz zog sie sich
einen Handgelenkbruch zu. Durch den Hausmeistervertrag war
der Hausmeister verpflichtet, die Tiefgarage einmal
monatlich zu reinigen.
Hier entschied das Oberlandesgericht die Klage abzuweisen.
Die klagende Hausbewohnerin konnte in diesem Fall nämlich
nicht nachweisen, dass eine mangelhafte Reinigung der Garage
durch den Hausmeister der Grund für die Anwesenheit der
Spinne war. (OLG Karlsruhe, Urteil v. 24.06.2009, Az. 7 U
58/09). |
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