Irrtümer im Mietrecht - Renovierungspflicht

 
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Renovierungspflicht
Wenn sich ein Mieter bei Auszug allein auf die Tatsache beruft, ob er die Wohnung renoviert übernommen hat oder nicht, so kann er mit dieser Auffassung Schiffbruch erleiden. Bindend ist letztendlich immer der Inhalt des Mietvertrags, erklärt auch Ulrich Ropertz vom Mieterbund. Eine Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen besteht zum Beispiel innerhalb der normalen Fristen von drei, fünf oder sieben Jahren.

Jedoch ist die Vertragsklausel über die Schönheitsreparaturen genau zu überprüfen. Der Bundesgerichtshof hat eine ganze Reihe von Formulierungen für unwirksam erklärt. So ist beispielsweise bei Auszug auch der Zustand der Wohnung von Bedeutung. Eine generelle Renovierungspflicht wäre somit unwirksam.

Auch ist es nicht gestattet, Farben und Tapeten innerhalb der Mietzeit vorzuschreiben. Hier kann der Mieter frei entscheiden, welche Farbe er für seine Wohnung wählt. Dennoch sollte beim Auszug auf dezente Töne gesetzt werden. Der Vermieter kann nämlich Schadenersatz fordern, wenn die knallige Farbe die Wandsubstanz angreift oder die Wohnung aus diesem Grund nicht vermittelbar ist.

 
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