Irrtümer im Mietrecht - Eine Party pro Monat

 
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Eine Party pro Monat
Dass eine Feier im Monat erlaubt sei, zählt zu den größten Irrtümern im deutschen Mietrecht. Ulrich Ropertz vom Mieterbund klärt auf, dass grundsätzlich nicht eine einzige lautstarke Feier hingenommen werden muss. Dies gilt vor allem dann, wenn diese auch noch die ab 22 Uhr beginnende Nachtruhe stört. Rücksicht auf die anderen Mieter ist das A und O.

Feierlichkeiten sollten daher spätestens um 22 Uhr von draußen nach drinnen verlegt werden. Aber auch dann heißt es, in angemessener Lautstärke weiterzufeiern. Nach Beschwerde durch die Nachbarn kann der Mieter aufgrund der Ruhestörung abgemahnt werden. Ropertz weist darauf hin, dass der Mieter sogar für etwaige Mietminderungen aufgrund seiner Ruhestörung aufkommen muss.

Duschen und die Betätigung der Toilettenspülung stellen auch nachts keine Ruhestörung dar. Dennoch gibt es gerade hierüber häufig Streitigkeiten unter Nachbarn, wie der Deutsche Mieterbund zu berichten weiß. Mietshäuser sollten schalldicht gebaut sein. Wissen Mieter allerdings um die Hellhörigkeit, so ist auch hier Rücksicht anzuraten.

 
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