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Mietminderung Elektrosmog
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Aus
Furcht vor Gesundheitsschäden aufgrund
elektromagnetischer Felder kann die Errichtung von
Empfangsanlagen zu einer Mietminderung führen, auch wenn
die schädlichen Einwirkungen nicht nachgewiesen wurden
20 %. |
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Mietminderung A-Z:
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Einfamilienhaus |
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Im
Mietvertrag war die Wohnfläche mit ca. 145 m² angegeben
worden. Der Mieter minderte die Miete aufgrund der Tatsache,
dass die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 % von der
Angabe im Mietvertrag abwich. Ein Gutachter überprüfte
diesen Wert und kam auf eine Abweichung zwischen 11 % und
12,7 %. Bundesgerichtshof, Az. VIII ZR 164/08, 28.10.2009.
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Einrüstung eines Gebäudes |
15 % |
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Verhängung mit Planen wegen Bauarbeiten. AG Hamburg,
Urteil 24.08.1995 - 38 C 483/95, WM 1996, S. 30. |
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Einrüstung der Fassade wegen Bauarbeiten |
5 % |
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LG Berlin, MM 1994, S. 396. |
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Einrüstung (Beschattung) |
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AG München, Urteil
08.06.1983 - 20 C 630/83. |
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Einsturzgefahr |
30 % |
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Unbenutzbarkeit des Wohnzimmers wegen Einsturzgefahr der
Zimmerdecke infolge eines Wasserschadens. AG Bochum,
Urteil 28.11.1978 - 5 C 668/78, WM 1979, S. 74. |
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Elektrische Installation (mangelhafte) |
/ |
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Eine
elektrische Installation, die zu einem Kurzschluss
führen kann, stellt einen Mangel dar. BGH, LM Nr. 20 zu
§ 537 BGB. BGH, Urteil 27.03.1972 - VII ZR 177/70. |
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Elektrische Leitungen (Mikrowellenherd) |
0 % |
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Es stellt keinen Mangel der
Mietsache dar, wenn die elektrische Leitungen für den
Betrieb eines Mikrowellenherdes zu schwach sind. AG
Osnabrück, ZMR 1989, S. 339. |
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Elektrizität |
/ |
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siehe auch Strom,
Steckdosen |
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Elektrizität (totaler Ausfall) |
100 % |
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AG Neukölln, MM 1988, S.
151. |
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Elektrosmog |
20 % |
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Aus
Furcht vor Gesundheitsschäden aufgrund
elektromagnetischer Felder und Wellen kann die
Errichtung von mehreren Mobilfunksende- und
Empfangsanlagen (hier: 6 Antennen auf vier Trägern) zu
einer Mietminderung führen, auch wenn die schädlichen
Einwirkungen nicht nachgewiesen wurden. AG München,
Urteil 27.03.1998 - 432 C 7381/95, MDR 1998, S. 645. |
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Elektrosmog |
0 % |
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Da keine
anerkannten Grenzwerte und keine wissenschaftlich
gesicherten Erkenntnisse über etwaige schädliche
Einflüsse elektrischer und elektromagnetischer
Wechselfelder vorliegen, ist der Mieter, der in seinem
Wohnbereich einem Elektrosmog ausgesetzt ist, nicht zur
Mietminderung berechtigt. AG Köln, Urteil 22.09.1993 -
213 C 77/93, ZMR 1994, S. 369. |
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Energieverschwendung |
10 % |
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Überdimensionierter Heizkessel verursacht ungenutzten
Energiemehrverbrauch von 60 %. OLG Düsseldorf, Urteil
04.11.1982 - 10 U 109/82, MDR 1983, S. 229 = WM 1984, S.
54 = ZMR 1983, S. 377 (10 bis 15 % Mietminderung). AG
Friedberg, WM 1985, S. 259. |
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Energieverschwendung |
/ |
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Eine
unwirtschaftliche Heizungsanlage stellt einen Mangel an
der Mietsache dar. LG Berlin, Urteil 13.11.1995 - 67 S
262/95, MM 1996, S. 125 = WM 1996, S. 156. |
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