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Abflussstau |
38 % |
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Austritt
von Fäkalien aus WC und Badewanne wegen defekter
Installation. AG Groß-Gerau, Urteil 19.07.1979 - 21 C
1336 /78, WM 1980, S. 128. |
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Abflussstau |
20 % |
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Abwasser der oberen Wohnung
fließt beim darunter liegenden Wohnungsinhaber in dessen
Toilette. AG Berlin-Neukölln, Az.: 8 C 473/81. |
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Abflussstau |
5 % |
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Gelegentlicher
Fäkalienrückfluss in der Toilette. AG Schöneberg, GE
1991, S. 527 |
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Abgase |
20 % |
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Baulärm,
Staub, Abgase usw. in unmittelbarer Nachbarschaft. LG
Göttingen, Urteil 15.01.1986 - 5 S 60/85, NJW 1986, S.
1112 = WM 1986, S. 114. |
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Altbauwohnung |
/ |
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Bei
Anmietung einer preisgünstigen Altbauwohnung
rechtfertigt der äußere Zustand der Verwahrlosung des
Gebäudes nur dann die Annahme eines Mangels, wenn der
Mieter sich wegen dieses Gebäudezustandes Dritten
gegenüber schämen muss. LG Karlsruhe, Urteil 10.04.1992
- 9 S 224/91, WM 1992, S. 368 |
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Altlasten |
/ |
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Ist das
Mietshaus auf einem von giftigen Chemikalien verseuchten
Untergrund gelegen, so berechtigt dies zur
Mietminderung, selbst wenn noch kein konkreter Schaden
dadurch entstanden ist. OLG Hamm, Beschluss vom
25.03.1987 - REMiet 1/86, WM 1987,S. 248 |
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Aluminiumfenster |
15 % |
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Die Fenster isolieren
schlecht und sind luftdicht. Mieter muss mehr heizen und
öfter lüften. AG Emden, NJW-RR 1989, S. 523 |
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Antenne
(Entfernung, Fernsehantenne Dach) |
5 % |
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LG Berlin, MM 1994, S. 396. |
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Antenne
(Entfernung Gemeinschaftsantenne) |
1 % |
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LG Berlin, GE 1996, S. 471 |
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Antenne
(veraltete Gemeinschaftsantenne) |
0 % |
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AG Köln, Az.: 154 C
1058/79, WM 1980, S. 125 (Der Mieter kann vom Vermieter
nicht verlangen, dass dieser eine Gemeinschaftsantenne
so modernisiert, dass außer den bisherigen Programmen
noch zusätzliche empfangen werden können.) |
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Asbest
(Nachweis) |
18 % |
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Der Nachweis von Asbest ist
nicht unbedingt nötig. LG Hannover, Urteil
30.05.1997 - 8 S 203/96, WM 1997, 434 (Asbesthaltige
Nachtstromspeicheröfen). |
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Asbest
(Nachweis) |
/ |
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Der Nachweis von Asbest ist
nicht unbedingt nötig. LG Mannheim, WM 1996, S. 338 (Es
genügt, dass die Möglichkeit besteht, dass Asbestfasern
in der Luft sind.) |
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Asbest
(Gesundheitsgefährdung) |
/ |
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Eine Minderung ist nur
berechtigt, wenn objektive Umstände die verständliche
Befürchtung einer Gesundheitsgefährdung aufkommen
lassen. LG Kassel, ZMR 1996, S. 90. |
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Asbest
(Nachtstromspeicherofen) |
0 % |
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Asbestfasern, die von ein
Nachtstromspeicherofen freigesetzt werden, rechtfertigen
dann keine Mietminderung, wenn die Asbestfasern in der
Raumluft praktisch nicht nachgewiesen werden können. Dem
steht nicht entgegen, dass die Fasern im Lüftungsschlitz
des Gerätes durch Wischprobe nachgewiesen werden können.
AG Bonn, Urteil 02.07.1991 - 6 C 402/89, WM 1991, S.
543. |
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Asylbewerber |
0 % |
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Die
Unterbringung von Asylbewerbern oder Übersiedlern in
einem Nachbargebäude rechtfertigt keine Mietminderung.
Es besteht kein "Milieuschutz". AG Gronau, Urteil
13.12.1990 - 4 C 430/90, MDR 1991, S. 1064 = NJW 1991,
S. 2494 = WM 1991, S. 161; AG Lünen, Urteil 16.12.1987. |
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Asylbewerber (Essensgerüche) |
0 % |
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Tamilische
Asylbewerber verwenden Gewürze, die der Mieter im
Treppenhaus riecht. LG Dortmund, DWW 1988, S. 283. |
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Aussicht |
10 % |
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Wird auf einem
Nachbargrundstück eine hohe Mauer errichtet, die die
Sichtverhältnisse aus den Fenstern der gemieteten
EG-Wohnung störend verändert, so kann eine Mietminderung
gerechtfertigt sein. LG Hamburg, Urteil 12.12.1989 -
16 S 232/89, WM 1991, S. 90 (5,5 m hohe Mauer in 7,5 m
Entfernung). |
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Aussicht |
0 % |
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Errichtung eines größeren
Wohnblocks auf dem Nachbargrundstück. AG Hamburg, ZMR
1982, S. 279 (Kein Ausblick mehr auf Grünanlage; Mieter
ist im Anspruchsdenken verhaftet). |
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