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Arge Kostenübernahmeerklärung |
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Das Oberlandesgericht
Düsseldorf entschied kürzlich, dass der Vermieter aus einer
Kostenübernahmeerklärung der Arge für einen Mieter keine
direkten Ansprüche ableiten kann. Das Urteil, das am
27.07.10 gefällt wurde, kann unter Az. 24 U 230/09
nachgelesen werden.
In dem verhandelten Rechtsstreit ging es darum, dass die
ARGE einem Vermieter ein Schreiben zukommen ließ, indem
mitgeteilt wurde, dass die ARGE die Miete des arbeitslosen
Mieters zukünftig direkt an den Vermieter überweisen werde.
Die Miete wurde nicht gezahlt und der Vermieter verklagte
die ARGE auf Zahlung. Dieser Anspruch wurde vom OLG
Düsseldorf abgelehnt. Das Gericht ist der Ansicht, dass das
Schreiben lediglich unverbindlich und daher auch nicht
rechtsbindend war und lediglich die Hilfsbedürftigkeit des
Mieters erklärte. |
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