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Zeitmietvertrag: Urteile |
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Zeitmietvertrag: Urteile zum
Zeitmietvertrag
Bei Eintreten eines besonderen Härtefalls, beispielsweise
einem Familienzuwachs, der die aktuelle Wohnung zu klein
werden lässt, hat der Vermieter dem Kündigungswunsch des
Mieters zuzustimmen. Trotzdem bleibt es die Pflicht des
Mieters, seinem bisherigen Vermieter einen geeigneten
Nachmieter zu stellen (LG Oldenburg).
Ein Mietvertrag, der mit dem Ziel einer zukünftigen
Eigennutzung nach dem Ablaufdatum, zeitlich begrenzt wird,
muss den Mieter die gesonderte Stellung des zukünftigen
Bewohners der Mietsache innerhalb des Verwandtenkreises des
Vermieters deutlich erkennen lassen. Dies ist seitens des
Vermieters durch eine entsprechende Formulierung im
Zeitmietvertrag sicherzustellen (AG Potsdam).
Eine von beiden Vertragsparteien akzeptierte Mieterhöhung
innerhalb eines eigentlich befristeten Mietverhältnisses hat
automatisch die Umwandlung in ein unbefristetes
Mietverhältnis zur Folge (AG Tempelhof-Kreuzberg). |
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