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Videoüberwachung im Miethaus bzw. Wohnhaus
Ein Vermieter ließ Videokameras im Treppenhaus und
Außenbereich des Wohngebäudes (insgesamt 13 Kameras)
installieren, weil er durch eine defekte Schließanlage und
die deshalb offen stehende Tür Eigentumsverletzungen wie
etwa Vandalismus beziehungsweise Beschädigung unterbinden
wollte. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, in deren
Rahmen auch die Schließanlage erneuert und eine
Gegensprechanlage mit Videobild installiert wurde, forderte
einer der Mieter die Beseitigung der Videokameras. Wie das
Landgericht Berlin in dem Urteil vom 23.05.2005 (Az 62 S
37/05) entschied, darf ein Mieter grundsätzlich einfordern,
dass eine im Miethaus angebrachte Videoanlage entfernt
werden soll. Dabei spielt es keine Rolle, ob andere
Hausbewohner oder Mieter sich für die Installation der
Videoüberwachungsanlage ausgesprochen haben. |
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