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Öffentliche Beleidigungen des Mieters durch den Vermieter
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Öffentliche Beleidigungen des
Mieters durch den Vermieter als "Arschloch" und
"Hausbesetzer" können Schmerzensgeldanspruch nach sich
ziehen
Wurde der Betroffene in der
Öffentlichkeit massiv beleidigt, kann ein geltend gemachter
Schmerzensgeldanspruch wegen schwerwiegenden
Beeinträchtigungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
hinreichend Aussicht auf Erfolg haben.
In jedem Fall ist dies so, wenn
der Vermieter den Mieter vor dem Mietobjekt als „Arschloch“,
„Wichser“ und „Hausbesetzer“ beschimpft. Selbst wenn sich
der Mieter möglicherweise beleidigend gegenüber einem
Mitmieter verhalten hat, kann dies nicht als Erklärung für
Beleidigungen durch den Vermieter herangezogen werden. LG
Bonn, Beschl. v. 14.01.2010 - 6 T 17/10 |
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