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Mietrecht A-Z - Radon |
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Radon
Befindet sich in der Atemluft Radon, kann dies die
Gesundheit gefährden. Radon ist nach dem Rauchen der
Hauptverursacher von Lungenkrebs, wobei das Krebsrisiko vom
Ausmaß der Radonbelastung in der Raumluft abhängig ist. Wie
viel Radon sich in der Raumluft befindet, ist wiederum davon
abhängig, wie viel Radon im Erdboden vorhanden ist. Radon
kann vom Erdboden aus über undichte Stellen in den Keller
und in die Wohnung gelangen. In einigen Regionen kommt mehr,
in anderen weniger Radon vor. Ein besonders starkes
Radonvorkommen ist in Gebieten mit uranhaltigem
Gesteinsuntergrund anzutreffen. Wie im Erzgebirge, im
Thüringer Wald, in der Oberpfalz und im Bayrischern Wald.
In Deutschland wird der
Strahlenschutz durch das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) und die Strahlenschutzkommission (SSK)
reglementiert. Die Strahlenschutzkommission empfiehlt für
Wohnräume, dass einen Jahresmittelwert der Konzentration von
Radon bis 250 Bq/m3 nicht überschritten werden sollte.
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen werden ab einer
Konzentration von 1000 Bq/m3 empfohlen. Generell wird dabei
empfohlen, dass in Gebieten, in denen es ein erhöhtes
Radon-Vorkommen gibt, neue Häuser radongeschützt gebaut
werden sollten. Dabei orientieren sich die baubiologischen
Richtwerte für Radon an den durchschnittlichen
Jahresmittelwerten im Freien (Bodennähe ca. 15 Bq/m3).
Schwache Anomalien treten ab 20 Bq/m3 auf und als Extremwert
gilt eine Konzentration über 200 Bq/m3. |
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