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Öffentliche
Wohnungen, Wohnungsbestände:
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DMB
setzt sich für Erhalt kommunaler Wohnungen ein
Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbunds
(DMB) nutzte die jüngste Mitgliederversammlung des
Mietervereins Heidelberg und Umgebung e.V. dazu, um auf
fehlerhafte Politik im Bereich des kommunalen Wohnungsmarkts
aufmerksam zu machen. Rips prangerte den Verkauf von
öffentlichen Wohnungsbeständen als falsch, kurzsichtig und
Handeln gegen den Bürgerwillen an. Der DMB-Präsident rief
die Heidelberger Bevölkerung dazu auf, den Bürgerentscheid
“Ja stimmen für den Emmertsgrund“ für eine klare
Willensbekundung der Einwohnerschaft Heidelbergs zu nutzen,
dass die bisher kommunalen Wohnungen nicht privatisiert
werden dürften.
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Insbesondere die Beispiele ähnlicher Bürgerentscheide in
Freiburg und Leipzig hätten in den letzten Monaten auf
eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, dass Bürger sehr wohl
Einfluss auf eine verfehlte Wohnungspolitik der Städte und
Kommunen nehmen können. Mit 70,5 % (Freiburg) bzw. 90 %
(Leipzig) der Bürger, habe eine große Mehrheit für den
Verbleib von Verwaltungsgesellschaften in öffentlicher Hand
gesorgt, so Rips.
Abschließend verwies der Präsident des DMB auf negative
Folgen der Privatisierung von öffentlichen
Wohnungsbeständen. Das primär wirtschaftliche Interesse
eines Investors führe erfahrungsgemäß fast zwangsläufig zu
Mieterhöhungen, wodurch günstiger Wohnraum verloren ginge.
Demgegenüber steige die Verunsicherung der Mieter, da stets
mit Weiterverkäufen oder der Umwandlung von Miet- in
Eigentumswohnungen gerechnet werden müsse. Außerdem büßten
die Städte und Kommunen den direkten Einfluss auf die
Entwicklung des regionalen Wohnungsmarkts ein. Zu guter
Letzt müsse mit einer Minderung der Wohnqualität gerechnet
werden, da sich Sanierungen und Reparaturen bei privat
betriebenen Mietwohnungen im überschaubaren Rahmen hielten,
wie Rips erläuterte. |
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