Obhutspflicht - Mietrecht A-Z
 
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Obhutspflicht
Der Mieter hat gegenüber seinem Vermieter eine Obhutspflicht, die besagt, dass die überlassene Mietsache nach bestem Wissen und Gewissen pfleglich zu behandeln ist.

Dazu gehört auch, dass der Mieter vorhersehbare Schäden durch das Treffen entsprechender Vorkehrungen auszuschließen versucht. Mieter, die beim Verlassen der Wohnung brennende Kerzen hinterlassen kommen dieser Obhutspflicht auf jeden Fall nicht nach, handeln zumindest grob fahrlässig und müssen dann gegebenenfalls auch für entstandene Schäden aufkommen.

 

Die Obhutspflicht beschränkt sich nicht nur auf die Wohnung selbst, sondern auch auf alle überlassenen Nebenräume wie z.B. Keller oder Dachboden. Ebenso müssen Mängel oder sonstige Beschädigungen ohne Verzögerung dem Vermieter gemeldet werden.

Die Beweislast bei einer vermuteten Verletzung der Obhutspflicht liegt beim Vermieter. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen die Obhutspflicht ist der Vermieter unter Umständen zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses berechtigt.

 

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