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Mietrecht A-Z - Mieter |
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Mieter
Ein Mieter hatte im Beispielsfall ein Ladenlokal
befristet bis November 2006 angemietet. Ausgeschlossen war
dabei laut Mietvertrag eine Minderung der Miete. Geltend
machte der Mieter jedoch mit Schreiben vom
31.1 2006 Mängel am Dach, am Oberlicht sowie am Rollgitter
gelten. Der Mieter drohte an, die Miete um 20% zu mindern
und fristlos zu kündigen, falls die Mängel nicht innerhalb
einer bestimmten Frist repariert werden sollten. Der Mieter
kündigte am 6.4.2006 das Mietverhältnis fristlos, stellte
zudem die Mietzahlungen ein.
Anschließend klagte der Vermieter die Mietzahlungen der
Folgemonate ein. Dass keine wirksame fristlose Kündigung
vorlag, stellte dann das Oberlandesgericht Düsseldorf fest.
Die Kündigung kann nämlich nicht wegen widersprüchlichen
Verhaltens bereits nach Ablauf der Frist erklärt werden,
wenn bei einer Fristsetzung zur Mängelbeseitigung neben
einer Minderung zugleich eine Kündigung angedroht wird. Erst
nach Ablauf einer erneut gesetzten Frist ist dies möglich
(OLG Düsseldorf, Az. I-10 U 86/07). |
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