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Mietrecht - Hochwasser Urteile
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Hochwasser Urteile
Das Oberlandesgericht Hamm entschied, dass ein
Fehler in der Mietsache nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch
vorliegt, wenn der Abwassereinlauf des Objektes unterhalb
der Rückstauebene liegt und keine ausreichende
Rückstausicherung angebracht ist, auch wenn diese bei dem
Bau / der Sanierung des Gebäudes die damaligen technischen
Ansprüche erfüllte. Auch wenn es nachweisbar lediglich alle
50 Jahre am Standort zu Hochwasser kommt, gilt dies nicht
als Argument. (Oberlandesgericht Hamm, Urteil 1. Dezember
1987, Az: 7 U 67/87) |
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Ein Garantiefall liegt vor,
wenn eine Kellerwohnung bei Hochwasser überflutet wird und
die Gegenstände des Mieters beschädigt werden. Zumindest hat
der Vermieter dann für die verursachten Schäden zu haften,
wenn die Wohnung unterhalb der Rückstauebene liegt und keine
Vorrichtung gegen Rückstau angebracht ist. (Landgericht
Kassel, Urteil 8. November 1979, Az: 1S 229/79)
In einem Fall des Landgerichts Kassel kam es in einem
Mietobjekt von Dezember bis Januar stets zu Überflutungen
der Kellerräume bei Hochwasser. Das Gericht entschied, dass
eine ganzjährige Mietminderung angebracht sei, da die
Mietsache durch diesen Mangel nicht mehr uneingeschränkt
nutzbar war. (Landgericht Kassel, Urteil 13. Juni 1996, Az:
1 S 128/96) |
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