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Geruchsbelästigungen: Mietminderung |
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Geruchsbelästigungen: Vermieter muss
mit Mietminderung rechnen
Geruchsbelästigungen müssen vom Mieter nicht ohne Weiteres
hingenommen werden und können diesen je nach Art und Umfang
zur Mietminderung von bis zu 20 % berechtigen. Am
schwerwiegendsten wird Hundekot im Treppenhaus angesehen,
der eine Mietminderung von 20 % Mietminderung rechtfertigt
(AG Münster).
Essensgerüche aus der benachbarten Gastronomie müssen vom
Mieter nicht zwingend als appetitlich angesehen werden und
können bis zu 15 % Mietminderung zur Folge haben (AG Köln).
Die Mietminderung bei technischen Defekten an
Haushaltsgeräten, die mit einer Geruchsbelästigung
einhergehen, wurde bei 10 % angesiedelt (LG Köln). Ein
verstopfter Toilettenabfluss kann den Vermieter 5 % der
vertraglich vereinbarten Miete kosten (AG Schöneberg).
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